Ascaris Hörwelt #1

Hui, wie sich dieser Beitragstitel liest … Ich bin ganz geplättet von mir selbst :-D

Worum geht es heute? Auf meinem Nachttischchen liegt neue Leselektüre und zwar ausnahmsweise ein Sachbuch (Bin ja normalerweise eher der Romane-Leser :-) ), und zwar “Die Google Falle” von Gerald Reischl. Aber hört selbst, denn heute gibt’s den Beitrag dazu wieder mal für die Ohren ;-) :

MP3-Datei herunterladen (10,1MB)

Und hier die von mir zitierten Links:

Ausschnitt aus der Servicesendung “konkret” in ORF2 auf Youtube

Google-Funseite

Webseite bzw. Blog zum Buch

Und wenn’s außerdem noch interessiert: Obwohl bei Amazon erst 13 Rezensionen zum heutigen Tag vorliegen, polarisiert das Buch bereits erfolgreich - entweder 1 Stern oder 5 Sterne, dazwischen liegt (fast) nix:

Amazon-Rezensionen zum Buch

Btw … Ich hoffe, dieses Mal ist die Quali besser als beim letzten Mal, ich hab dieses Mal jedenfalls nach dem Aufnehmen Probe gehört, die Jingles rausgeschmissen und ein wenig an den Reglern gedreht ;-)

15 Kommentare

  1. 7. April 2008 geschrieben in 22:39 | Permalink

    Qualität diesmal super!
    Interessantes Buch. Wie du ja aus dem SiM-Forum weisst, bin ich Google gegenüber ziemlich kritisch eingestellt.
    Ich verwende G-Mail und sehr selten Google-Earth. Suchmaschine ist eine andere, obwohl die sich sicherlich nichts nehmen. Nun ist natürlich die Frage, ob ein User meckern darf, bekommt er doch alles umsonst von Google. Irgendwie müssen die ja Geld verdienen und somit ist dann der Spruch wieder gültig: “Nichts ist umsonst!”.
    Ach, jetzt fällt mir ein, dass ich noch Google-Video verwende und Picassa-Web-Album. Haha. Bin zwar kritisch eingestellt, aber verwende es fleißig! Ist ja SEHR konsequent. ;-)
    Und ich denke, dass dein Experiment sicherlich schwierig werden wird, da es meist nichts vergleichbares gibt. Bin gespannt wie dein Experiment ausgeht und ob du uns Alternativen empfehlen kannst.

  2. 8. April 2008 geschrieben in 8:26 | Permalink

    :D
    Meine Einstellung zu Google kennst Du ja.
    Selbst benutze ich:
    - Picasa (bis Coppermine steht)
    - Google Analytics (wird nach und nach durch AWStats ersetzt)
    - iGoogle (ab und zu für einen Schnellüberblick)
    -maps.google.de (ohne Anmeldung)
    - Youtube (ohne Anmeldung, nur ansehen)
    - Feedburner wurde mal ausprobiert und wieder fallengelassen. Seiten Verfolgung (RSS, Pages etc.) wird mit zwei anderen Programmen erledigt. -> WebWatcher und Feedreader 3.12
    Google SuMa so gut wie nie! Benutze dafür andere Suchdienste. GoogleMail kommt mir nicht ins Haus. Desktop-Anwendungen die offentsichtlich von Google stammen, wie Earth, werden prinzipiell nicht benutzt.
    btw: Es gibt mittlerweile sogar einen Betriebssystem-Versuch von Google. Nennt sich gOS und basiert auf Linux mit lauter Google Online- und Desktoptools.
    Merke: Der Datenpool von G muss gigantisch sein, nicht umsonst haben sie letztes Jahr mal eben 300.000-400.000 Server bei Intel geordert! :) Und Daten werden ja auch an Regierungen und Dienste raus gegeben. Siehe China und USA.

    Ansonsten: schöne Folge! :D

  3. 8. April 2008 geschrieben in 12:24 | Permalink

    … yupp, die Qualität ist prima so! :-)

    Ich bin sehr gespannt, wie Dein Experiment endet. Suchmaschine, Mail, Chat und Blog sind ja (noch! ;-)) sehr einfach zu vermeiden, aber für Analytics fällt mir nix vergleichbares/brauchbares mehr ein.

    Und wie hältst Du es mit “indirekten” Google-Nutzung? Welche Site ist nicht schon mit Ad-Sense verseucht. Gilt es dann, diese zu auch zu vermeiden?

    ;-)
    - Coke

  4. 8. April 2008 geschrieben in 13:10 | Permalink

    Hihi, ich bin auch sehr gespannt darauf, muss ich gestehen, ob ich zu den von mir verwendeten Tools was Entsprechendes finden kann …

    Und was AdSense betrifft: Ich hab schon vor ziemlich langer Zeit “AdBlock Plus” bei meinem FF installiert, weil mich genau das genervt hat - nichtsahnend surfen und überall springt einem Googles Werbung entgegen :-)

  5. 8. April 2008 geschrieben in 16:37 | Permalink

    Jetzt weiß ich immer noch nicht, wie deine Attitüde ist (mal dein Experiment ausgenommen).

    Aber ich werde mich hier mal unbeliebt machen. Ja, ich nutze Google relativ oft und gerne. Und warum? Weil die meisten “Provider” einfach zu dumm sind um kundenfreundliche, effektive, angenehme … Services im Netz und am Mac anzubieten.

    Ja, meine Daten werden für Werbung genutzt. Aber das liegt ja in meiner “Schuld”, weil ich damit einverstanden bin. Google macht das ja nicht heimlich …

    Datenschutz: Ja, es ist negativ, wenn Firmen, Privatpersonen etc. verschiedene Daten von mir haben. Eine Datenstreuung im Netz ist nicht schlecht, aber nur schwer möglich.

    Liebe Ascari & Co: Schaut euch mal das Gesundheitswesen in Amerika an. Ihr werdet staunen, wer hier die Datensammlung, em natürlich nur die Datenverwaltung übernimmt.

    Google bietet einfach zu viele Vorteile (für mich) und es gibt oft keine echte Konkurrenz. (Stichwort: schlechte eigene Erfahrungen) Warum soll ich mir das Leben nur selbst mit schlechten Applikationen schwerer machen?

    Was mich aufregt, dass jeder nur meint, dass Google Daten sammelt und alle anderen natürlich nicht. Mein Internet-Provider hat natürlich keine Daten von mir. Hiermit einen schönen Gruß an meinen Internet-Provider. ;-)

    Also: Don’t be evil!

  6. 8. April 2008 geschrieben in 18:38 | Permalink

    Tolle Themen, und die Qualität war wirklich spitze :-)

    Na ja, ich nutze Google recht viel (schon allein der Blog und die Mails :D) iGoogle hab ich früher viel benutzt, mittlerweile aber wieder weniger. Ansonsten benutz ich FeedBurner, Maps, den Kalender ab und an mal… aber das war’s dann eigentlich schon. Sicher, jeder sammelt Daten.

    Es ist im Prinzip meine Entscheidung, wem ich sie geb :D Sicher, man darf nicht leichtfertig mit seinen Daten und dem Datenschutz umgehen. Gerade bei Services, die man nicht unbedingt braucht… Wir haben uns in der Arbeit und der Berufsschule auch schon damit beschäftigt, im Endeffekt ist es immer ein geben und nehmen, bei dem’s irgendwann (fast) immer um’s Geld geht… Die Services sind kostenlos, dafür bekommt man eventuell Werbung. (Ok - von dieser Werbung lebt die Firma, bei der ich arbeite… ;) Dazu würde auch ganz gut das Video “Google-Epic” passen, auch wenn es das ganze sehr düster zeichnet, ist es nicht zu verachten, welche Profile sich schon jetzt erstellen lassen. Deshalb überlege ich mir vor jeder Anmeldung, welche Daten ich angebe, ob ich den Dienst wirklich brauche und lese mir die Angaben zum Datenschutz durch…

    Ich geb’s zu, ich würde von heute auf morgen ohne Google ganz schön dumm da stehen… das wird wohl den meisten so gehen… deshalb find ich deinen Selbstversuch wirklich spannend und drück dir schonmal die Daumen, das du es schaffst, und uns dann Tipps gibst :D

    Ich freu mich schon auf die nächste Ausgabe, liebe Grüße
    Josh

    Deine Selbst

  7. 8. April 2008 geschrieben in 18:43 | Permalink

    Entschuldigung, das “Deine Selbst” sollte eigentlich oben mit rein als Satzanfang, ist dann aber weggefallen… das kommt davon, wenn man einen Kommentar nicht an einem Stück schreibt :D

    Sorry :-)

  8. 8. April 2008 geschrieben in 19:29 | Permalink

    Klar sammelt jeder Suchmaschinenbetreiber Daten, auch Yahoo und MSN sind da keinen Deut besser … Irgendwo landen also immer Daten von einem, ob man nun möchte oder nicht, denke ich.

    Meine Vermutung ist, dass man dem Ganzen eigentlich nur mit einer gezielten Verteilung der Daten bei verschiedenen Anbietern begegnen kann. Sprich, eben genau NICHT alle Services von ein- und demselben Anbieter zu nehmen, da Google gerade deswegen sehr wohl in der Lage ist, Querverweise und damit ein genaueres Profil einer Person zu erstellen …

    In dem Zusammenhang stößt mir auch der Spruch, dass “man nix zu verbergen habe”, sehr sauer auf. Um es mal etwas krasser zu formulieren: Will ich wirklich, dass Google z.B. meine Sozialversicherungsnummer oder ähnlich sensible Daten kennt? Ich kann’s mir jedenfalls nicht vorstellen …

  9. 8. April 2008 geschrieben in 21:35 | Permalink

    Ja, die gezielte Streuung wird wohl auf Dauer eins der Mittel werden, zu denen wir alle greifen müssen, um dem Sammelwahn der Anbieter zu entgehen…

    Ich kann’s mir auch nicht vorstellen, das jemand das will, aber den Spruch “ich hab ja nix zu verbergen” kenn ich auch zur Genüge. z.B. im Bezug auf die Vorratsdatenspeicherung in DE… “Die können doch ruhig wissen, mit wem ich wann von wo aus mit dem Handy wie lang telefoniert hab”, “wer will den schon sowas gerade von mir anschauen…” - Ahrrr… Ich find’s einfach nicht richtig, weil damit jeder unter Generalverdacht gestellt wird, der irgendwie kommuniziert…Und es ist statistisch nachgewiesen, das die Vorratsdatenspeicherung nur bei 0,00irgendwas zur Aufklärung beigetragen hat… dazu kann ich jedem die Aufzeichnung vom 24C3 zum “Bundestrojaner” und der Vorratsdatenspeicherung empfehlen… wäre fast lustig, wenn’s nicht bitterer Ernst wäre… Dann soll noch einmal jemand sagen, das man aus solchen Daten KEIN Nutzer-, Umfeld-, Verhaltens- und Bewegungsprofil erstellen kann. Aber wenn man solche Argumente bei jemanden vorbringt, dann kommt man sich vor, wie in einer Schleife ohne Abbruchbedingung :D

    Hat Google in den USA nicht schon damit begonnen, Krankenakten von Krankenhäusern zu archivieren und denen dann online zur Verfügung zu stellen? Oder bin ich da falsch informiert?

  10. 8. April 2008 geschrieben in 22:17 | Permalink

    Passt auch zum Thema http://futurezone.orf.at/it/stories/269132/

  11. 9. April 2008 geschrieben in 8:47 | Permalink

    Und wenn alle so anfangen wie Gedankenstrudel zu denken, sind wir von 1984 nicht mehr weit entfernt. Null Verständnis für so ein Denken! :(
    Das ist die typische Verhaltensart… “Hab doch nüscht gemacht, also hab ick och nüschts zu befürchten!” Sorry, aber damit kommt man dann unter die Räder. Schon mal Gedanken gemacht, weshalb Google innerhalb von 10 Jahren Weltmacht geworden ist? Nur aus eigener Kraft oder mit Hilfe der Regierungen?
    Danke! Das einzig wahre ist wirklich nur das Verteilen der Daten bzw. erst gar nicht online gehen. Ich habe mich mit Sicherheit sehr intensiv mit SuMa´s auseinandergesetzt. Ich kann behaupten, dass ich meine Daten im Netz kenne. Nicht alle gefallen mir aber ich weiß wie ich auch die schlechten ummünzen kann. Zu meinem Vorteil. Viele wissen das nicht!
    LG aus HH

  12. 10. April 2008 geschrieben in 9:15 | Permalink

    Hat Google in den USA nicht schon damit begonnen, Krankenakten von Krankenhäusern zu archivieren und denen dann online zur Verfügung zu stellen? Oder bin ich da falsch informiert?

    @Josh Ich bin jetzt bei dem entsprechenden Kapitel im Buch angekommen, wo es um diese Gesundheitsdatenspeicherung geht … Das Programm nennt sich “Google Health” und ist für den User als elektronische Gesundheitsakte gedacht. Erste Screenshots hab ich z.B. bei blogoscoped.com gefunden.

  13. 10. April 2008 geschrieben in 10:38 | Permalink

    Naja! Auch Microsoft ist bereits auf dem Feld der Patientenakte aktiv. Es wird bereits im Raum Baltimore getestet: http://www.healthvault.com/
    Was sagt uns das? Wenn der gläserne Patient nicht durch den Staat eingefügt wird, dann kommt er eben über die Hintertür rein ;)
    Was passiert eigentlich bei einer (gewollten?) Datenpanne?

  14. 11. April 2008 geschrieben in 22:06 | Permalink

    hmmm…
    kritisch bin ich zwar in Theorie, aber die Praxis sieht völlig anders aus… ich liebe diese ganzen google-Funktionen. Ich versuche das mal aufzulisten:
    google Suchmaschine
    google mail
    google reader (manchmal)
    Blogger
    Picasa
    Youtube
    Maps
    Analytics
    Scholar (ganz wichtig für die Masterarbeit!!!)
    Text & Tabellen (manchmal)
    Uff. Das ist ne ganze Menge :)
    Freu mich schon auf Hörwelt die 2.
    Liebe Grüße!

  15. 12. April 2008 geschrieben in 16:10 | Permalink

    @OrangeFy Das liest sich ziemlich ähnlich wie meine eigene bisherigen Liste … Aber dadurch weiß Google ziemlich von dir, das solltest dir beim Benutzen bewusst machen …

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