Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich meine letzte Rezension vergangenes Jahr im Herbst geschrieben habe … Asche auf mein Haupt, aber ich hatte immer weniger Zeit zum Lesen oder Hören, je näher Weihnachten gerückt war …
Dank Audible hab ich jetzt mal den Erstling von Volker Klüpfel getestet. Gelesen wird das etwa vierstündige Hörbuch abwechselnd vom Autor selbst und von Michael Kobr.
Inhalt (laut Amazon):
Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried - jäh verdirbt diese Nachricht sein gemütliches Kässpatzen-Essen. Ein Lebensmittel-Chemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle - und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.
Kritik:
Ich bin durchaus ein Fan von Krimis mit Lokalkolorit und der Autor gibt dem ermittelnden Kommissar Kluftinger auch einige sehr charmante “Schrullen” mit, die es einem leicht machen, den Polizisten zu mögen. Gerade in den Dialogen mit seiner Ehefrau darf man einige Male schmunzeln, auch wenn die Szenen ein wenig dem Klischee folgen.
Was leider nicht unbedingt zur Spannung beiträgt, ist die Art und Weise, in der Klüpfel bzw. Kobr lesen. Beiden merkt man an, dass sie keine ausgebildeten Sprecher sind, und obwohl sie den Dialekt der Gegend sehr nett bringen, lesen sie etwas einseitig und emotionslos den Text runter - da hätte ein professioneller Sprecher sicherlich mehr draus gemacht …
Fazit:
Ein Stoff, der durchaus Potential hat! Allerdings springt der Charme durch die Art der Lesung eher nur zögernd über …









