Rezension: Happy Aua

Happy AuaEs ist wieder einmal soweit, Bastian Sick hat vor 14 Tagen ein neues Büchlein über unsere schöne Muttersprache herausgegeben.

Mit knapp 10 Euro ist es zwar nicht gerade günstig, bei Amazon wurde beispielsweise kritisiert, dass man dafür ja kaum Text bekommt (Hallo? Das Buch nennt sich im Untertitel “Bilderbuch”, was erwarten sich die Leute denn?). Sick hat darin jedenfalls die besten Fotos und Abbildungen mit Fehlern und Verdrehungen herausgegeben, die seine Fans ihm geschickt haben.

Was Otto Normalverbraucher so alles auf Werbetafeln, Speisekarten und sonstigen Beschriftungen aufschreibt, ist grandios! Ich halte mich nicht für ein Deutschgenie, aber was man da alles zu sehen bekommt - man weiß nicht mehr, ob man weinen oder lachen soll … Wusstet ihr beispielsweise, dass die Ananas in der Mehrzahl mit “Ananässer” gebildet wird? Schön, ich auch nicht :-) . Anderes Beispiel gefällig? In einem Kinderbuch wechselt der Ball das Geschlecht und wird zu das Ball … Auch die Currywurst nach “teilendischer” Art lädt zum Schmökern ein.

Meine Empfehlung: Mit der besten Freundin oder dem besten Freund das Buch kaufen und dann zusammen durchlesen!

7 Kommentare

  1. 12. September 2007 geschrieben in 11:38 | Permalink

    Ich find den Herrn Sick auch toll, lese regelmäßig beim Zwiebelfisch (http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,332092,00.html) mit :)

    btw: 10 Euro find ich nicht viel, auch wenns vielleicht mehr Bild als Text ist. Andere geben ab 40 Euro aufwärts für Bildbände aus, die vielleicht einmal durchgeblättert werden und dann im Regal verstauben.

  2. 12. September 2007 geschrieben in 15:22 | Permalink

    Mein Verhältnis zu den Kosten eines Buches hat sich radikal gewandelt, seit ich das erste Mal losgezogen bin, um EDV-Bücher zu kaufen …

    Ich hab den Zwiebelfisch übrigens auch in meine Links gepackt, auch wenn ich nicht so regelmäßig dort anzutreffen bin :-)

  3. 13. September 2007 geschrieben in 11:38 | Permalink

    Seit ich das erste Mal Schulbücher, bzw Sekundärliteratur für meine Ausbildung gekauft habe, weiß ich, wie günstig normaler Lesestoff ist.
    Normale Bücher kaufe ich immer als Taschenbuch, da spar ich nochmal ein paar Euro.

  4. 15. September 2007 geschrieben in 15:33 | Permalink

    Vor allem gibt es auch im Ausland lustige eingedeutschte Begriffe. Wenigstens sind diese Übersetzungsfehler sehr unterhaltsam.

  5. 15. September 2007 geschrieben in 17:16 | Permalink

    Es gibt im Buch auch einen Teil, wo Übersetzungsfehler ins Deutsche auf mehrsprachigen Schildern abgebildet sind. Zum Teil echt zum Schreien :-) , was da so alles rausgekommen ist …

  6. 18. September 2007 geschrieben in 10:30 | Permalink

    So, muss mal kurz stänkern.
    Sowohl im Duden als auch in der Wikipedia, wird der Plural von Ananas mit Ananas-se ausgegeben.

    Allerdings liest sich das ähnlich bescheuert, wie Ananässe oder -r!

    Machen wir es doch ganz einfach *gg*: Ananas-se = Anna ertrunken!

    LG aus Berlin

  7. 18. September 2007 geschrieben in 11:02 | Permalink

    Wer hat gesagt, dass die deutsche Sprache logisch ist *gg*?

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